Stormarn-Segeberg

ASB-Auslandshilfe

Wir helfen hier und jetzt - auch im Ausland!

Der ASB engagiert sich seit 1994 in Mittel- und Osteuropa, um nachhaltig das Wohl der Menschen zu verbessern. Der Ukrainische Samariterbund wurde 1993 gegründet und ist landesweit mit 100 Mitarbeiten aktiv.

Bildergalerie

  • 1980 Zerstörte ein Erdbeben in Italien 80% aller Häuser in der Stadt Leoni. 800 Personen kamen zu Schaden. Der damalige ASB Bad Oldesloe brachte Bekleidung und Hilfsgüter in die 2000 Km entfernte Stadt.
  • 1988 Das große Erdbeben in Armenien. Dieser Einsatz ging über mehrere Monate, vom 07. Dez. 1988 bis 05. Feb.1989. Die Mannschaft wurde immer wieder ausgetauscht. Ihre Aufgabe war es in Eriwan die Bevölkerung mit Wasser zu versorgen. Einsatzleiter der ersten Stunde war der Zugführer Gerd Röhrs.

  • 1989 Mauerfall und Grenzeröffnung. Die UdSSR unter Michael Gorbatschow öffnet sich mit der Perestroika und Glasnost dem Westen. Alle sozialistischen Brüderländer nehmen die Gelegenheit war. Der Anstoß zu einem solchen Politikwechsel resultierte insbesondere aus einer gegenüber den westlichen Industrieländern rückständigen Wirtschaftsentwicklung der Ostblockstaaten und mit einer schlechten Versorgung der Bevölkerung.

    Durch die Reiseflut bei der Grenzöffnung, wurden wir mit Trabbis überschwemmt. Viele hatten Probleme mit ihren fahrbaren  Untersätzen. Hier war es der Motor, dort die Bordelektronik. Der ASB hat auch hier geholfen. Alle Mitglieder die helfen konnten wurden informiert und zur Unterkunft gerufen. Mit Bekleidung und Essen wurden diese in der Turmstraße versorgt. Die Helfer gingen um 22.00 Uhr und standen oft um 07.00 Uhr wieder auf der Matte. Nachts wurden oft dann noch Trabbis eingeschleppt, die nicht mehr wollten. Teilweise wurden Personen sogar bei ASB-Familien untergebracht.
  • 1990 Es ist der 27. Januar. Durch den ASB Stormarn entsteht der erste ASB-Ortsverband in der DDR: In Güstrow haben 16 Frauen und Männer in der Wohnung von Sybille und Jürgen Wangerin an einer aus drei Tischen zusammengestellten Tafel Platz genommen. 

  •  1990 Weihnachten in Weißrussland. Es wir aufgerufen Pakete für die Menschen zu packen und auch vorgegeben was dort enthalten sein soll. "Für mich war es überwältigend was da auf uns zu rollte!", erzählt Günter Schütz, der seit der ersten Stunde Hilfstransporte nach Osteuropa begleitet. Der erste Vorsitzende, Johann-Hinrich Vollstedt, hatte die Aufgabe den Transport in enger Zusammenarbeit mit dem Landkreis Stormarn zu organisieren. Am 15.12.1990 fuhr der erste Konvoi mit zehn Sattelzügen der Spedition Schmechel in die weißrussische Hauptstadt Minsk. Auch hier war Gerd Röhrs wieder der Einsatzleiter.

  • 1991 Gründung des ASB in Litauen: In der Stadt Kelmė war es der erste ASB in Litauen, heute ist es der LSB (Litauische Samariter Bund). Kelmė wurde mit vielen Sachen aus Bad Oldesloe unterstützt um dort den Menschen nach der Unabhängigkeit zu helfen. Durch verschiedene Gründe schlief diese Beziehung nach einiger Zeit ein.
  • 2007 Uwe Teut, Gerd Röhrs und Günter Schütz packen die notwendigsten Sachen ein und machen sich auf die Fahrt nach Weißrussland, Litauen und in das Königsberger Gebiet. In Tilsit wird ein von uns betreutes Kinderheim besucht. Die Bewohner bekamen Bekleidung, die vor Ort gekauft wurde. Antanas Račas wollte den LSB auflösen. Wir kamen zu rechten Zeit, boten unsere Hilfe an und besprachen wie diese dann aussehen sollte. Seit diesem Jahr fährt der ASB RV Stormarn-Segeberg bis 2010 unter der Leitung von Gerg Röhrs, und nun mit Günter Schütz nach Kelmė in Litauen. Jetzt betreibt der LSB dort eine Armenküche, eine Kleiderkammer sowie einen Kinderhort und die Tafel für Bedürftige. Unsere Rückkehr hat sich gelohnt!

  • 2013 hat die ASB-Auslandshilfe eine Industrieküche für die dortige Armenküche im Wert von 6.000,00 € gekauft und einbauen lassen. In diesem Jahr konnten wir die gleiche Summe als Fördergeld für die Ausstattung eines größeren Hauses für den LSB  mit Hilfe des Bundes- und Landesverband einsetzen.

  • 2015 Aus Spendengeldern haben wir einer Familie, deren Mutter an Krebs erkrankt ist, eine Waschmaschine mit Wasserwerk installiert. Vor Ort gibt es nur einen 50 Meter entfernten Brunnen für die ganze Siedlung. Die vierfache Mutter darf sich aus gesundheitlichen Gründen nicht überanstrengen.

Die ASB-Auslandshilfe besteht aus Stephan Gaede, Günter Schütz, Hubert Beeck und einigen weiteren wechselnden Personen. Was in Litauen benötigt wird sprechen wir mit dem LSB ab und setzen dann die Bitte um Spende so ein, dass wir auch das bekommen und verwerten können was effektiv genutzt werden kann. Mindestens 1 mal im Jahr fährt die Auslandshilfe mit einem Sattelzug und einen Begleitfahrzeug voll beladen nach Kelmė in Litauen.

Wir bedanken uns bei allen Spendern, sowie bei den Firmen HAKO und Schmechel Transport, für die ausgezeichnete Unterstützung