Stormarn-Segeberg

ASB-Regionalverband

Tierische Unterstützung: ASB setzt auf Hunde in der Einsatznachsorge

6 Hunde aus unserem Regionalverband stellten sich den Aufgaben beim Eignungstest für Besuchshunde. Rettungshund Jury bestand erneut Flächenprüfung.

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Bei strahlendem Sonnenschein mussten die Vierbeiner eine vielzahl von Tests bestehen und Prüferin Michaela Albrecht (ASB KV Herzogtum-Lauenburg) davon überzeugen, dass sie das Zeug zum Besuchshund haben.

Am Ende bestanden alle Hunde die Prüfung und können nun mit dem Training beginnen. Sie sollen in wenigen Wochen für den ASB in der Ausbildung und der Einsatznachsorge aktiv werden. 

Der  9 jährige Rüde Felix Ehmsen aus dem Tierheim Bad Oldesloe hat es vor gemacht:

Er ist seit 3 Jahren für den ASB in Schleswig-Holstein in der Einsatznachsorge und der Ausbildung aktiv. Routiniert wiederholte er seinen Eignungstest, dies ist alle 2 Jahre Pflicht. 

"Hunde können bei potenziell traumatisierten Klienten viel positives bewirken!", erläutert Ole Thomsen, stellvertretender Einheitsführer.

In anderen Ländern ist der Einsatz der tierischen Assistenten schon selbstverständlich. Der Regionalverband Stormarn-Segeberg ist zur Zeit der Einzige mit tierischer Unterstützung in dem Bereich der Einsatznachsorge und wird diese in den kommenden Monaten massiv ausbauen.

Ebenfalls erfolgreich verlief der Tag von Hundeführer Andre und seinem Rettungshund Jury. Alle 18 Monate muss erneut eine umfangreiche Prüfung abgelegt werden, um die Einsatztauglichkeit unter Beweiß zu stellen. Darunter gehört unter anderem ein schriftlicher Test und die Verweis-Prüfung: Dort muss der Hund eine Anzeige vorweisen. Der Hund zeigt eine hilflose Person an, wird vom Hundeführer abgelegt, welcher dann die Person nach ihrem Befinden fragt. Anschließend holt er seinen Hund wieder aus der Ablage ab.